Goodby from my first home

Today my new family came to bring me to my new home. The goodbye from my mom was short, she told me – as she did my sisters – a last reminder, reminded me to behave myself.

But I know her too well and she was not so rough with me.

Mami Amie wußte, was los ist und hat mir nochmal ausführlich klar gemacht, daß ich mich gefälligst ordentlich zu benehmen habe.
Also lag ich ruck-zuck auf dem Rücken – ich kenn Amie aber zu gut und hab gleich eingelenkt.
Das läßt Sie mir immer durchgehen, hihihi.

Nach dem Abschiedsphoto gings in ein Auto, worin ich eine halbe Stunde lang geknuddelt wurde.

Mir war nicht so sehr wohl beim fahren, aber ich hab mir nichts anmerken lassen.

Als wir ankamen, haben wir kurz die neuen Örtlichkeiten erkundet, bevor ich schlagskaputt erstmal ein Nickerchen machte.
Hier waren ganz neue Menschen, und die ersten Wochen war die Oma meiner Menschen da, die ich sehr mochte.
Gerne habe ich auf Ihren Füßen geschlafen. Leider ist sie im Sommer gestorben und kann uns nicht mehr besuchen.
Aber ich bin am ausschweifen, zurück zum Karfreitag.
In meinem neuen Zuhause gab es viel zu erkunden, alle paar Tage kam mehr hinzu, die haben mir nicht alles auf einmal gezeigt.


Nach meinem Nickerchen konnte ich ausführlich den Garten und das Haus beschnuppern.
Ich befand, dass hier schonmal ein Hund gewesen sein mußte. (wenig später lernte ich, daß das Pete war.)
Etwas unsicher und wegen der neuen Umgebung sehr vorsichtig blieb ich zunächst in der Nähe meiner neuen Menschen.
Da fühlte ich mich geborgen. Mit der Zeit wurde ich immer mutiger beim Erkunden.

Wir saßen fast den ganzen Tag im vorderen Garten, begrüßten alle Menschen, die vorbeigingen und ganz viele haben mich geknuddelt.
Mein Freund Pete kam jeden Tag zu Besuch, ich traute mich aber erst am 3. Tag richtig mit ihm zu spielen.
Nun, zurück zu meinem ersten Tag in meinem neuen Zuhause.

Der Rest des Tages verbrachte ich mit schlafen, Garten und Menschen beobachten und immer wieder mal ein paar Schritte durch die Veilchen machen.
Die rochen interessant. Das hat immer wieder sehr Müde gemacht, das könnt Ihr mir glauben.



Außer meinen neuen Menschen war schon alles neu und fremd.

Jedes mal, wenn ich mich kurz zum pinkeln setzte, riefen meine Menschen “Pipiii, fein!”, und ich bekam ein Leckerli, allerdings nur draußen.
Wenn ich das drinnen machte gab es kein Leckerli, keinen Jubel, die haben alles ohne einen Ton weggewischt. Also setzte ich mich drinnen so hin daß sie es sehen und ich gelobt werde – aber nein, die packten mich und setzten mich in den Garten und warteten geduldig bis sich meine vor Schreck ausgelöste Pipi-Sperre wieder löste, dann gab es wieder “Pipii, fein”-Ausrufe und Leckerli.
Somit habe ich nach 10 Tagen nur noch draußen gepinkelt, den Leckerlis zuliebe.

Als es dunkel wurde haben meine Menschen ihre Wurfkiste (sie haben es Matratze genannt) ins Erdgeschoss gebracht
und wir haben uns mit viel geknuddel geeinigt, wer wo schlafen darf. Mir gehts ja sooo gut.
Das war kuschelig und toll, ich durfte mich an ihren Füßen kuscheln, allerdings nicht spielen.

Nach 5 Tagen sind meine Menschen abends wieder die Treppe hoch in ihre Betten, ich wußte bald, die kommen morgens wieder runter.
Immer wenn sie “gute Nacht” sagen, gehen sie die Treppe hoch und ich habe die ganze Nacht meine Ruhe.

Posted in Diary | Tagged , , | 2 Comments

2 Responses to Goodby from my first home

  1. Emil says:

    So haben sich Deine Menschen wohl erspart 20 Kilo Hund die Treppen hochzutragen. 🙂
    Getragene Grüße,
    Emil

  2. henrik says:

    Schöönes Hundchen:-)
    Muss eng in der Wurfkiste geworden sein:-)
    LG

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *