Sozialisierung und Reizüberflutung

Im vorherigen Artikel hatte ich erwähnt das unser Mani mit fast einem Jahr seinen ersten Stadt-Spaziergang gemacht hat. Diese Tatsache hat manche Leser neugierig gemacht. Im Folgenden werde ich versuchen die Gründe dafür näher zu erklären.

Wo immer der Briard beschrieben wird, stolpert man über die Eigenschaft „sensibel“. Ja, der Briard ist sensibel, aber nicht nur der Briard!

Ich behaupte mal dass die Sensibiliät eines Individuums, sei es Hund oder Mensch, zu einem großen Teil von seiner Wahrnehmungsfähigkeit beeinflusst wird.

Der Hund ist uns weit überlegen in seier Wahrnehmung: er riecht besser, er hört besser, er kann Stimmungen besser wahrnehmen, er nimmt Veränderungen besser wahr, jede Bewegung  in seiner Umgebung ist ein Reiz.

Der Trend in den letzen Jahren geht dahin dass man den Welpen in den ersten 4 Lebensmonaten mit Allem Moglichen konfrontieren soll. Egal ob er es im täglichen Zusammenleben mit dem Menschen braucht oder nicht braucht. Ein regelrechter Konkurrenzkampf ist da unter Welpenerwerber entstanden „wer bringt dem Welpen in kürzester Zeit am meisten bei“… Sogar Hundeschulen und Züchter versuchen sich in diesem Bereich zu übertrumpfen. Es herrscht tatsächlich die Meinung dass der Hund nur in den ersten 16 Wochen Neues lernen kann und danach nicht mehr; ehrlich, ich habe das mehrmals gesagt bekommen 🙂

Wie oft wird schlechte oder mangelnde Sozialisation als Erklärung für unerwünschtes Verhalten benutzt? Viel zu oft! Dabei sind viele dieser Hunde einfach nur überfordert 🙁

Kleines Beispiel: Ich mache mit meinem Land-Hund (ein Hund der auf dem Land aufwächst und lebt)) mit der Hundeschule einen Stadt-Spaziergang , damit der Kleine das mal kennenlernt, so in der 15. Lebenswoche. Alles verläuft super! Wir wiederholen sogar den Spaziergang einen Monat später – auch alles super.

Dann schaffe ich es aber nicht mehr mit dem Hund in die Stadt, weil ich ja auf dem Land lebe. Erst 4 oder 5 Monate später schaffen wir es den gleichen Weg durch die Stadt abzulaufen und der Hund verhält sich diesmal ganz anders: ängstlich, oder aggressiv, oder zu quirlig, forsch – ganz anders als man es erwartet hatte. Wieso? Er kannte das schon! Weil er die ersten beiden male nicht alles mitbekommen hat, war zum Teil abgelenkt und auch nicht reif genug um diese Umgebung komplett (als Ganzes) wahrzunehmen. Jetzt kam er nach 4-5 Monaten wieder, erkannte die Umgebung,  konnte jedoch mehr wahrnehmen als damals und empfindet es als zu stark verändert. D.h. er nimmt in kürzester Zeit zu viele Veränderungen in einer bekannten Umgebung wahr (für uns hat sich nichts geändert!) und kann es gar nicht so schnell verarbeiten, also löst es Unbehagen bis hin zu Angst aus.

zum besseren Verständnis: wir gehen 10 mal in Gedanken versunken an einer Statue vorbei, beim 11. mal sehen wir sie erst und erschrecken womöglich kurz 🙂

Versucht euch einfach 500 Meter Fußgängerzone aus der Sicht eines jungen Hundes vorzustellen, was der Hund alles wahrnimmt im Gegensatz zu uns. Und damit meine ich nicht die Perspektive, sondern die Geräusche, Gerüche, jegliche Bewegung, etc..

Ganz konkret gesagt: ich habe keinen Druck meinen Hund früh auf Stadt zu sozialisieren, denn es ist nicht seine übliche Lebensumgebung. Würde ich das tun wollen, müsste ich regelmässig (täglich oder 3-4 mal wöchentlich) mit ihm durch die Stadt schlendern.

Wir, P. und ich,  haben da so unsere Prioritäten bei der Sozialisation unserer Hunde:

-Umgang mit uns und mit Menschen aus unserer Umgebung

-Umgang mit verschiedenen Artgenossen unterschiedlichen Alters

-nähere Umgebung mit dazugehöriger Geräuschkulisse

Mann kann sich das auch als konzentrische Kreise vorstellen:

– im innersten Kreis sind wir, die Räume in unserem Haus, Musik, Fernseher, Bohrmaschine, Staubsauger, Handmixer, Edelstahtöpfe, Besuch, etc.

– der nächst größere Kreis bildet unser Grundstück: Betonmaschine, Abdeckplanen, Hühner, Kettensäge, Rasenmäher, Nachbarn, Hubschrauber (kam 2 mal vor), Sirene, Kindergeschrei, etc.

– nächster Kreis wird vom Dorf und die unmittelbaren Weinberge und Felder gebildet: Kaninchen, Fasane, Rehe, Traktoren, Schreckschussanlagen, Weinbergsdräte, Heissluftballons, Spaziergänger, Kraniche, Lerchen, Fahrradfahrer, Mopedfahrer, Jogger, Kinderwagen, Rollerblades, Skateboards, etc.

 

 

Ich denke Alles hat seine Zeit und Reizüberflutung ist schädlich für Hund und Mensch.

 

 

 

Kategorie Erziehung | 16 Kommentare

16 Responses to Sozialisierung und Reizüberflutung

  1. Hallo Dixie,
    das mit der Sozialisierungsphase ist dir total übertrieben beschrieben worden. das Zeitfenster zwischen ca. der 12. und 18. Lebenswoche dient fornehmlich der Sozialisierung des Welpen (ja!), aber nicht dazu, dass er bereits ALLES kennenlernen muss (auf gar keinen Fall !!). Die Zeit sollte genutzt werden, um das wirkliche Umfeld in möglichst vielen Facetten zu erkunden – ist der Hund darin gefestigt, wirft ihn auch später eine neue Erfahrung nicht um. Und du hast völlig recht ! Keinesfalls reicht es aus, einmal durch die Stadt zu laufen, um eine Gewöhnung zu erzielen, das macht ja z.B. gerade die Gewöhnung an die Silvesterknallerei so schwierig, weil die nur einmal im Jahr stattfindet. Trotzdem sollte sich jeder überlegen, welchen Situationen sein Hund im Laufe seines Lebens gewachsen sein muss. So wie der unvermeidliche Tierarzbesuch, die Begegnung mit Radfahren etc., gehört für viele eben auch ein Stadtbummel ab und an dazu, damit unser Vierbeiner nicht so lange allein bleiben muss. Aber das Üben hört eben nicht nach 18 Wochen auf und eine Reizüberflutung sollte man in jedem Fall vermeiden!
    LG, Enya

  2. 😉 Die armen Leute, die einen Hund erst in fortgeschrittenem Alter aus dem Tierschutz bekommen, der dann nix kennt, als türkische Einsamkeit. Solche Hunde werden demnach niemals stadttauglich. Wir sind zusammen in die Stadt gegangen, aber er musste nirgends hin, wohin er sich nicht traute. Und wir haben als allererstes die allernächste Bank aufgesucht und da haben wir gesessen und geguckt, wie aus allen Richtungen Leute kamen und an uns vorbei gingen.

    Heute fahren wir Bus und Bahn, gehen auf den Markt, und nichts kann ein graues BamBam erschüttern. 😉

  3. Emma says:

    Es kommt aber auch auf den Charakter des Hundes an. Ich habe schon mehrere Hunde gehabt, aber so einen Quirl wie Emma noch nie. Während Lotte vollkommen ruhig und ausgeglichen ist und ich sie überall mitnehmen kann, hat Emma sich nie an Straßenverkehr gewöhnt. Jeden Tag haben wir geübt und üben heute noch. Aber wenn Autos vorbei fahren und Radfahrer oder noch die Kindergartengruppe auf uns zustürmt will sie einfach nur schnell zurück. Langsam weiß ich mir auch keinen Rat mehr, denn sie läßt sich auch nicht beruhigen oder ablenken. So sind wir viel außerhalb auf Wiesen unterwegs.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

  4. Walter says:

    Schön be- und geschrieben!
    Manchmal frage ich mich wie Generationen von Hunden über Tausende von Jahren überleben konnten ohne diese bedeutenden Begriffe wie Sozialisierung und Dominanz. Mittlerweile dient das Wort Sozialisierung hauptsächlich zur Geld- und Panikmache und wie du richtig beschrieben hast, wird die Reizüberflutung des jungen Hundes gerne übersehen. Man will nichts falsch machen und sich später auch nichts vorwerfen (lassen) und ist damit auch ideales Opfer für „Rattenfänger“. Meist geht die sozialisierende Reizüberflutung übergangslos in Reizüberflutung durch Animation über.

  5. JA Walter, da gebe ich Dir Recht!
    Dennoch gebe ich zu, dass es für uns als Züchter schwierig war, richtig zu bemessen, was schon sollte, was noch nicht…da ist Diana’s Beitrag treffend, es wird einem so manches eingeredet und „geraten“ für die Aufzucht…haben uns dann aus dem Bauch raus entschieden und danlk des Platzes, den wir zur Verfügung hatten, konnten die Welpen sich weitesgehend selbst „trauen“ wozu sie sich im Stande fühlten, genügend Raum zum Rückzug hatten sie…Aber es bleiben immer Zweifel ob es so richtig war. Nun sie sind als „Landpommeranzen“ aufgewachsen, teilweise bis zur 18. Woche bei uns und viele von ihnen sind es auch geblieben, denn sie leben in ihren Familien ebenfalls auf dem Land. Anfangs machte ich mir Sorgen, sie nicht richtig aufs Leben vorbereitet zu haben, als Bsp. die Autofahrten die uns schlicht nicht möglich waren in dem Umfang, wie viele es für richtig halten und ein paar andere Dinge, die wir ihnen vielleicht nicht mitgeben konnten…heute mache ich mir angesichts der tollen Entwicklung bei allen darüber überhaupt keinen großen Kopf mehr, auch wenn man sicher immer etwas dazu lernt und vielleicht beim nächsten Mal noch Kleinigkeiten anders machen würde…
    Und ganz ehrlich, ein bißchen was will man ja auch noch den Welpenerwerbern übrig lassen, sich zu befassen mit dem Aufbau an Sozialisierung und Selbstbewußtsein, bekanntermaßen dauerts beim Briard ja eh etwas länger mit diesen Dingen 😉 Es muss ja eben auch angepasst sein an die Familien und ihre Lebensweise, das kann man im Vorfeld gar nicht übernehmen.
    Ich kenne eben auch Briards die völlig überfordert sind bzw. zu Hyperaktiven gemacht worden sind, aufgrund von Dauerbespaßung und dauernder Veränderung…in Maßen wäre das alles kein Thema, so sensibel der Briard ist, so stark ist er auch, wenn man ihn läßt, das ist ja das wundervolle an dieser Rasse.
    Aber wie hier schon von einigen festgestellt, der Druck von außen, die vermeintliche Rennerei nach Perfektion, die eben keine ist und dem Hype um Anerkennung, Besserwisserei….und all das funktioniert, damit man sich bloß nix nachsagen lassen muss…genau das ist es und in meinen Augen typisch deutsch….

    LG Andrea und der Rest der Eifelcrew

    • Dixie says:

      Andrea, mach dir da mal keinen Kopf: die Wauzis wurden bei euch super sozialisiert und auch nicht überfordert. Bei Dixie war auch alles super. Es geht eher darum was man als Hundehalter anschließend macht und das richtige Maß 🙂

      • Andrea Stolz says:

        Ja Danke 😀 dem ist natürlich so, wie Du sagst. Da gilt eben es mit Maß und Ziel an die Lebensweise der Familien anzupassen, das kann man für sich und nur im Einzelfall entscheiden. Es fängt doch schon beim Unterschied an, ob ich ein „Einzelkind“ oder eine Horde von den Fellmonstern habe, der Umgang und die Beschäftigung mit denen ist gänzlich unterschiedlich. Im Hundehalterleben wird von vielen aus einem Kinkerlitzchen ein riesiges Problem gemacht und daraus entwickeln sich mehr und mehr richtige Marktplätze mit den dollsten Angeboten und Problembehandlungen. Ein Hund der nicht den Hundeverein besuchen darf, der keinerlei Vereinssport betreibt, der nicht mindestens einmal wöchentlich in UO oder SD oder Obidience, Agility usw. ausgebildet wird, ist kein anständig geführter uund extrem gelangweilter Hund, so will es einem die Gesellschaft mittlerweile einreden…Nichts dagegen einzuwenden, wenn beide HH und Hund daran Freude haben, es in Maßen betrieben wird, ohne übertriebenen Ehrgeiz, auch kein Problem den Hund immer mal wieder etwas Neues erlernen und kennenlernen zu lassen, aber alles zu seiner Zeit und je nach Hund nach dessen Facon!

  6. Isi says:

    Wir sind auch Landeier! Die Stadt kennen wir, finden sie aber blöd, wissen uns trotzdem zu benehmen…
    Ich kann mich nur BamBam’s Meinung anschliessen, das WIE ist wichtig. Ich bin jetzt 7 Jahre und muß erst jetzt das Bringen lernen, geht auch!
    In diesem Sinne:
    Liebe Wuffi’s an alle Landeier

  7. Karina says:

    So, hab nochmal alles gelesen, es steht hier viel Richtiges, aber leider auch viel Falsches 🙁
    Jeder hier sollte sich mal etwas ausführlicher mit dem Lernverhalten von Hunden beschäftigen 🙂
    Und bevor ich mich weiter unbeliebt mache, nur 2 Anmerkungen:
    1. Lebensumstände können sich auch für Hundehalter dramatisch innerhalb kürzester Zeit unvorhergesehen ändern
    2. so wie es Lernfenster gibt es selbstverständlich auch Sozialisierungsfenster, aber nicht einfach diese Begriffe nachplappern und nach Belieben interpretieren, sondern sich an wissenschaftliche Fakten halten

    • Andrea Stolz says:

      Dann laß mal jucken Karina, zeig mir Fakten und Begrifferklärungen, die hier falsch interpretiert wurden, bitte! Wir bedenken auch, dass sich die Lebensumstände spontan verändern können und bereiten unsere Hunde im Wesentlichen darauf vor, indem sie auch, wie Kinder übrigens, mal aushäusig gastieren…
      Ein Freundeeskreis, der voll involviert istm, wüßte im Notfall sogar, wohin unsere Hunde dürften und wohin nicht! So würden unsere Landeier niemals in eine Stadt vermittelt werden, das ist sehr wohl vorher zu regeln, auch wenn man hofft, dass es nie dazu kommt.
      Denke sogar eher, dass ein noch weitesgehend unverbrauchter, wohl aber erzogener Hund, der nicht zum Hyperaktiven gemacht wurde, leichter in andere Hände zu geben ist und somit für den/die Neuen auch leichter händel- und trainierbar…ist aber nur meine persönliche Meinung!
      Will sagen, lernen kann ein Hund sein Leben lang, eine Grundsozialisierung bedeutet in meinen Augen nicht, dass Hundchen im Baby- oder Jungjundalter schon alles erlebt haben muss….eben alles mit Maß und Ziel…viel hilft nicht unbedingt viel, dabei kommt es natürlich auch immer auf die Grundmasse an, heißt was Hund von Haus aus schon mitbringt, Vererbung in Wesen und die Eltern bzw. Mamaphase darf nicht unterschätzt werden!
      Und die wissenschaftlichen Fakten sahen vor 5 bis 10 Jahren noch ganz anders aus als heute, was ist dann in weiteren 5 bis 10 Jahren?

  8. Karina says:

    Das Problem ist einfach, dass das, was ich dazu zu sagen hätte, in etwa Buchformat hätte 🙂
    Ich hätte vor 14 Jahren auch nie gedacht, dass ich mit meinen Landeiern plötzlich in einer Grossstadt lande, da sie aber perfekt darauf vorbereitet waren, war es völlig easy für alle.
    Vor 3 Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich Hoshi mal mit zur Arbeit nehmen muss oder dass ich mal einen Hundesitter für ihn brauchen werde. Er war aber perfekt darauf vorbereitet, so war es völlig easy für alle.
    Als ich Hoshi als Welpen bekam, kannte er weder laute Männerstimmen, noch Bordsteinkanten, noch Gullydeckel, noch Strassenbahnen, er war aber von Simone perfekt darauf vorbereitet, wieder völlig easy für alle.

    Kurz zu den wissenschaftlichen Fakten, ganz so schnell ändern sie sich nicht gravierend und wo sie sich ändern ist wiederum was ganz anderes. Beispiel: die Dominanztheorie wurde vor 120 Jahren entwickelt, wenige Jahre später vom Erfinder selbst zurückgenommen, hält sich aber seit weit über 100 Jahren (!!!) hartnäckigst in den Köpfen vieler Hundehalter und Ausbilder.
    Die Lernbiologie hat sich in den letzten 30-40 Jahren (solange beschäftige ich mich damit) immmer nur ergänzt, aber nicht im Wesentlichen geändert oder gar widerlegt.

    Dass Hyperaktivität und Reizüberflutung Mist sind, darüber brauchen wir nicht zu reden, aber wo fängt sie wirklich an? Und dazu hab ich anscheinend eine andere Meinung als z.B. Diana 🙂

    Sicherlich kann jedes höhere Säugetier lebenslang lernen, aber niemals wieder soviel und so einfach wie in den ersten Lebensmonaten (Hund) bzw. Lebensjahren (Mensch) und manche Sachen können nie nachgeholt werden.

    Ich habe anscheinend aus der Erfahrung heraus, weil sich meine Lebensverhältnisse 2 mal dramatisch veränderten, einfach als oberstes Ziel, dass meine Hunde von Anfang an nahezu auf jede Situation nahezu perfekt vorbereitet vorbereitet sind, was nebenbei auch das Alltagsleben deutlich vereinfacht. Ich kann halt spontan im Urlaub mal beschliessen, einen Tag gemütlich mit meinen Hunden durch die City von Rom zu bummeln, es macht ihnen nichts aus 🙂

    Aber leider wird das bei vielen Hunden oft nicht gemacht, wie oft liest man, Hund umständehalber abzugeben wegen Scheidung, Umzug blabla?

    Spielt für euch doch einfach mal in Gedanken durch, dass ihr euch morgen früh von eurem Partner für immer trennen würdet. Ihr müsstet sofort aus dem gemeinsamen Haus raus, ihr bekommt keinen Unterhalt, aber z.B. einen lukrativen 8 h-Job in der nächsten Grossstadt angeboten 🙂
    Wären eure Hunde z.B. auf dieses oder ein ähnliches Szenario optimal vorbereitet? 🙂

    • Dixie says:

      >>Das Problem ist einfach, dass das, was ich dazu zu sagen hätte, in etwa Buchformat hätte <<
      ..und genau das ist auch mein Problem 🙂 Ich habe versucht so kurz wie nur möglich etwas zu erklären was ich empfinde. Eine Unterhaltung (nicht in schrift-format) würde ein paar Missverständnisse aus dem Weg räumen, dessen bin ich mir sicher. Da bräuchten wir aber Patrick als "Übersetzer";)
      Unsere Hunde sind auf alles Mögliche vorbereitet, vielleicht nicht optimal aber schon recht gut und würden sich ohne Probleme in kürzester Zeit an veränderte Lebensumstände anpassen. Das aber nur deshalb weil das Vertrauensverhältnis da ist und nicht mit Überforderung und unnötigem Drill kaputt gemacht wurde. DAS wollte ich in meinem Beitrag zum Ausdruck bringen und nicht anders hast du es mit Hoshi gemacht 🙂
      Wie sich überforderte Hunde verhalten hast du ja wohl bei so manch anderen (äußerst ehrgeizigen) Halter erlebt 😉
      Tja, solche Halter können einem u.U. das Leben schwer machen, einfach aus Neid…

  9. Andrea Stolz says:

    Ich denke auch, das ist das hüpfende Komma….das Vertauen! Wenn das stimmt und das tut es bei uns, gehen die Hunde überall problemlos mit hin. Dass sie dies oder jenes Neues nicht gleich freudig anspringen oder begrüßen ist ok und auch normal, da ist eine unübertriebene Vorsicht auch gesund. Auch Umzüge waren bisher für keinen unserer Hunde ein Problem, kein Stress! Solche Extremsituationen mögen sicher eintreffen können, aber so gesehen kann man weder Kind noch Hund immer auf ALLES perfekt vorbereiten. Sein Grundwesen und das Vertrauen sind in meinen Augen das A & O!
    Vielleicht habe ich diverse Dinge anders gelesen und verstanden, mich vielleicht mehr auf die Thematik „Dauerbespaßung“ kapriziert 😉

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