Was Sie schon immer über Habca wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Blöd

Die ganze Wahrheit über Habca von Tila La!

Ein exclusives Interview mit Habca von Tila La enthüllt Unglaubliches – der unrasierte, langhaarige Canidenforscher Herr Chen hatte die einmalige Gelegenheit, Fräulein Habca von Tila La einen ganzen Tag lang zu begleiten und exclusiv mit ihr zu sprechen.

HC: Guten Tag Frau von Tila La, ich bin Herr Chen und freue mich auf das Interview mit Ihnen. Ich hoffe, Sie hatten eine gute Anreise.

Habca: Fräulein, nicht Frau, wenn ich bitten darf.

HC: Ich bitte um Entschuldigung. Also, Fräulein von Tila La, ich hoffe, Sie hatten eine gute Anreise.

Habca: Geht so. Wo ist F. ?

HC: F. wird Sie heute Abend wieder abholen. Wir waren doch verabredet?

Habca: Jaja. Wo ist M. ?

HC: Na gut, lassen Sie uns einfach beginnen. Fräulein von Tila La, würden Sie sich unseren Lesern kurz vorstellen?

Habca: Nein.

Dixie: Habca! Lass uns spielen!

Habca: Nein.

HC: Bitte, nur kurz wer sie sind und was sie so tun.

Habca: Sind Sie vom Spugel?

HC: Nein, ich bin von der Blöd.

Habca: Na gut. Dann können Sie ja keinen relevanten Schaden anrichten.

Ich bin Habca von Tila La, eine Tibet Terrier Hündin und ich bin zwei Jahre und acht Monate alt. Meine derzeitige Okkupation ist Professor für philosophischen Nihilismus am Lehrstuhl für Terrierologie. Dort beschäftige ich mich insbesondere mit der Transzendenz der kongitivistischen Erkenntnistheorie in das tägliche Leben der domestizierten Caniden in Deutschland. Mit einem Team aus Politwissenschaftlern und Philosophen aus dem Fachgebiet der Moralphilosophie arbeite ich an der konstruktivistischen Verleugnung jeglicher Erkenntnisse. Dabei stoßen wir allerdings immer wieder auf das erkenntnistheoretische Problem, daß wir unsere eigenen Erkenntnisse nicht verleugnen können. Der zentrale Lösungsansatz besteht bisher darin, diese dann zu ignorieren. Unsere bisherigen Erkenntnisse können wir also noch nicht öffentlich verleugnen, da wir sie selbst ignorieren müssen.

HC: ?

Habca: Besonderes Augenmerk legen wir auf die Untersuchung der ontologischen Effekte des negativierten Nihilismus. Das heißt, daß es nichts gibt was es nicht gibt. Insbesondere ist die Nicht-Existenz nicht existent. Ein Beispiel soll uns das verdeutlichen: Nicht existentes Frühstück ist nicht etwa einfach das Fehlen von Futter, nein vielmehr ist dieser existentielle Zustand gekennzeichnet durch das materielle Vorhandensein der Entität „Hunger“. Ganz einfach also. Übrigens, wo ist M. ?

HC: ? Aso…? … Haben Sie Hunger?

Habca: Nein.

HC: … Ähhhm … Ja.

Dixie: Habca! Lass uns spielen!

Habca: Nein. Wo ist F. ?

HC: Lassen Sie mich ein anderes Thema ansprechen. Ich habe gehört, daß sie in Ihrer Freizeit sich mit Briards…

Habca: Stinkebriards.

Dixie: Na hörmal! Lass uns Spielen!

Habca: Nein.

HC: …mit Briards abgeben. Was halten Sie von dem Gerücht, daß die Briards in letzter Zeit täuschend echte Fälschungen von Tibet Terriern in Umlauf bringen?

Habca: Das kann ich nicht glauben.

HC: Schauen Sie hier:

Habca: Hmm. Schon sehr täuschend echt. Das könnte meine Arbeit gefährden. Ich werde das Problem zunächst ignorieren.

Dixie: Lass uns spielen!

HC: Fräulein Dixie, wären sie so freundlich und würden mich mein Interview in Ruhe führen lassen?

Dixie: Aber…

HC: BITTE!

Dixie: nagut.

FC: Wenn ich mich kurz einschalten darf, ich bin Frau Chen. Frau von Tila La, darf ich Ihnen bei dieser Gelegenheit meinen Garten zeigen? Ich bin besonders stolz darauf.

Habca: Ohja, gerne. Wo gehts hier raus?

Dixie: ichkommauchichkommauch *hüpf*

Habca: Schöner Garten. Ist der Zaun stabil?

FC: Ich denke schon.

Habca: Wo ist F. ?

HC: Wie wichtig ist ihnen persönliche Freiheit?

Habca: Hängt von den Umständen ab. Wo gehts hier raus?

HC: Umstände?

Habca: Wenn ich bei M. und oder F. bin, unter normalen Umständen also, stellt sich eine solche Frage mir nicht. Unter anderen Umständen aber setze ich Energien frei, die mir der Wiederherstellung der normalen Umstände dienlich zu sein scheinen. Gibts hier ne weniger engmaschige Stelle im Zaun?

Dixie+Habca: Oh, da draußen ist jemand. HAUBLOßABDUDADRAUßEN!

Habca: Entschuldigen Sie, Herr Chen, ein Hobby von mir, welches ich offensichtlich mit Fräulein Dixie teile.

HC: meine Ohren!

Habca: Ich finde, wachen ist sooo entspannend.

Dixie: Nur spielen ist besser! Lass uns spielen!

Habca: Nein. Wo ist M. ?

HC: Haben sie kulinarische Vorlieben?

Habca: Im Grunde schon. Aber das geht die Öffentlichkeit nun wirklich nichts an.

HC: Schade. Vielleicht verraten Sie uns nur ein einziges ihrer Lieblingsgerichte?

Habca: Na gut, Putenwürste gehen immer.

FC: Was ein Glück, ich hab hier rein zufällig eine *flöt*

Habca: Lecker, vielen Dank, Frau Chen.

Dixie: Ichauchichauchichauch!

FC: Ja, du auch.

Habca: Ich spiel mal ein bisschen, das Interview strengt mich sonst doch zu sehr an.

Habca: Schauen sie, Herr Chen, diesen Ball kann man zur gravitativen Untersuchung von Bodenneigungen einsetzen. Insbesondere ist er auch geeignet, um Durchgänge in Zäunen zu vermessen und ihre Durchgeh-Eigenschaften experimentell zu untersuchen.

Habca: Frau Chen? Hätten sie eventuell freundlicherweise noch etwas von dieser leckeren Putenwurst?

Habca: Aber nun muss ich sie um etwas Ruhe bitten, ich muss noch einen Brief lesen.

HC: Vielen Dank für Ihre Zeit, es war sehr interessant.

Habca: Hey, da ist ja F. ! Wo warst Du so lange!

Kategorie Diary, Filoso-fisch | Schlagwort | 9 Kommentare

9 Responses to Was Sie schon immer über Habca wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

  1. Ash says:

    Schwierige Gesprächspartnerin?! Gab´s bei Madame Habca einen kleinen Loriot zum Frühstück? Wo kann ich die „Blöd“ abonnieren?

  2. Anouk says:

    Herrlich! als wären wir dabei gewesen 🙂
    Vielen Dank für das tolle Interview, Herr und Frau Chen.
    Wir tragen uns ebenfalls für ein Abonnement ein.
    F. suchende Grüße, Nouki

  3. So schöne Bilder. Hab köstlich gelacht. Jetzt kann ich anfangen, mal was zu tun.

    Der allgemeinen Unlust verfallend
    Banjo’s Frauchen

  4. Oh, das hast Du sehr gut gemacht, kleine Maus, sehr professionell! Ich bin stolz auf Dich! Gut, es waren ja glücklicherweise auch Qualitätsjournalisten, mit denen Du gesprochen hast. Vielleicht fragst Du aber nächstes Mal nach einem Kamm bevor die Fotografen kommen? 😉

    Grüße aus der Ferne,
    Miriam

  5. F. says:

    **Eilmeldung – Insider-Informationen!** Ein hochrangiger Vertreter der von-Tila-la’schen Rudeladministration, der nicht namentlich genannt werden wollte, behauptete jüngst, das in der Blöd vom 9.7.08 veröffentlichte Interview sei nur „die halbe Wahrheit“. Fräulein von Tila-La, so der Informant weiter, habe sich über die vorzügliche Verköstigung und den ausgedehnten Wellness-Bereich während ihres Aufenthalts im Nachhinein schwer beeindruckt gezeigt: „Hätte ich meiner Pflicht der Hütehündischen Verlassensangst zu Beginn nicht nachkommen müssen, wäre ich in dieser Stätte endlich zur Erleuchtung gelangt, um den Reichtum meiner früheren Leben zu erkennen“, soll die tibetische Gelehrte im Kreis Vertrauter zugegeben haben. Ihr Sprecher wollte diese Meldung nicht bestätigen, dementierte sie jedoch auch nicht.

  6. Indigo says:

    Mehr, mehr , mehr……
    Herr und Frau Chen, ihr habt Schuld an der Beule an meinem Kopf !!! Warum ?
    Ich bin vor Lachen auf die Tastatur gekracht und die Lachtränen fliessen nun durch die einzelnen Buchstaben stromlinienförmig Richtung Nummernblock.
    Das gibt Rache !!!!

    Liebe Grüsse an M. F. und Fräulein H.
    Silvie und Bande
    (hää… meint die Herrchen und mich ? )

  7. Colors says:

    Köstlich, einfach zum Kringeln.
    Herr Chen, Frau B. aus WI könnte manches Mal für die Berichte zu Shows und oder anderen Events Unterstützung für das geschriebene Wort gebrauchen.
    Wenn Ihr in Hohn vielleicht mal über die Details eines Vertrages sprechen würdet 😉
    Sicher wäre ein Co-Reporter sehr von Nutzen für die Wandersmänner.

    Colors vom Wandersmann mit Gefolge

  8. Hoshi says:

    Ihr seid daran schuld, dass Frauchen vor der Flimmerkiste sitzt und quietscht und jault, nicht auszuhalten!

    Wüffchen
    Hoshi *und warum stammelt Frauchen: mehr davon*

  9. Dixie says:

    Mehr gibts, wenn uns die Muse küsst *kicher* *plan*

    Colors, Vertragsdetails machen wir nächste Woche… Und Putenwürste sind bei mir auch harte Währung 🙂

    Silvie, wir sind auf die Rache gespannt 🙂

    M,F, Habca, gerne wieder, vielleicht finden wir ja alle noch die Erleuchtung 🙂 Zumindest finden wir Kekse 🙂

    SchalkImNacken,
    Dixie

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