Neulich hab ich einen großen Fehler gemacht – oder warum ich kein Zebra bin

Neulich hab ich mich gewundert, warum ich kein Zebra bin. Genauer, warum von meinen Geschwister die Hälfte noir und die anderen fauve sind, meine Nichten aber 8 von 10 noir, die anderen beiden fauve.

 

Also hab ich Frauchen gefragt: Duhu, warum bin ich kein Zebra?

Philosophische Frage - Dixie vom Wandersmann, briard noir

Aaaalsooo … begann Frauchen .. das ist eigentlich ganz einfach,

Schnell hab ich eingesehen, daß ich Frauchen lieber nichts frage, was ich nicht ganz genau wissen möchte.

Beim Briard wird noir dominant und fauve rezessiv vererbt.

Wooof??? Irgendwie hab ich grad intellektuell Gegenwind.

Gegendwind - Dixie vom Wandersmann, briard noir

Nagut, ich erklärs von Vorne.

Ein dominanter Erbgang (dominant heridity) ist im strengen Sprachgebrauch, wenn bei Heterozygoten neben der Wirkung des für das Merkmal verantwortlichen Allels die Wirkung des anderen Allels nicht erkennbar ist. [2]

Wooof??? Uiuiui, Da verschlägts mir komplett den Durchblick!

Hund im Wind - Dixie vom Wandersmann, briard noir

Achso, Allele sind Ausprägungen eines Gens, die auf homologen Chromosomen am gleichen Genort lokalisiert sind. Individuen mit diploiden Chromosomensatz, wie z.B. Briards, haben nie mehr als zwei Gene, die im Verhältnis der Allelie stehen.

Von einem Allelenpaar eines Elternteils wird immer nur ein Allel an das gleiche Kind weitergegeben.

Dies liegt daran, daß wie bei allen höheren Lebewesen auch beim Briard die Gameten durch Meiose entstehen und deswegen einen haploiden Chromosomensatz* haben, der bei der Befruchtung mit dem Chromosomensatz des anderen Elterntiers verschmolzen wird, so daß wieder eine diploide Zygote entsteht [2]. Die kann dann mittels Mitose zu einem kleinen Briard werden.

Im Falle der Fellfarbe beim Briard beobachten wir nun (vereinfacht betrachtet), daß der Phänotyp fauve dem Genotyp fauve-fauve und noir den Genotypen noir-noir und noir-fauve entspricht. Noir ist hier also dominant und fauve rezessiv.

Ein Gen ist nicht an sich dominant, sondern nur im Hinblick auf sein Verhalten zu einem bestimmten Allel.

 

Alles klar?

Wooof???

Hund rennt freudig zum Herrchen - Dixie vom Wandersmann, briard noir

Da bin ich erstmal verwirrt abgedüst und hab panisch bei Herrchen Schutz gesucht.

 

 

 

 

 

Jaja, hat Frauchen wieder mal Dinge erzählt? Ich mal es dir mal auf:

 

Ein Briard sieht von Innen so aus.

Chromosomenpaar - Dixie vom Wandersmann, briard noir

 

Wir sehen hier 2 blaue X-förmige Würste, auch Chromosome genannt.

Ein Briard hat in jeder Körperzelle 78 Chromosomen [1], die immer Paarweise gleich sind. Deswegen nennt man das auch „diploider Chromosomensatz“. Du hast also 39 Chromosomenpaare bestehend aus je 2 homologen (gleichartigen) Chromosomen.

Ein Gen für eine Eigenschaft ist also immer 2 mal vorhanden und immer an der selben Stelle auf den zusammengehörigen Chromosomen. Diese zusammengehörigen Gene nennt man Gene in Allelieverhältnis, kurz Allele. Das sind in dem Bild oben die farblich hervorgehobenen Stellen.

Nehmen wir mal das Chromosomenpaar, wo die Fellfarbe draufsteht. Für die Fellfarbe sind ein Gen für noir und ein Gen für fauve, welche immer am selben Gen-ort liegen, verantwortlich. Man sagt hier, der Genotyp ist noir oder fauve.

Ein Chromosom ist dabei von Papa, das andere von Mama. (Warum das so ist, kommen wir gleich drauf zurück.)

Du bist noir, man sagt also dein Phaenotyp ist noir.

Da du alle Gene doppelt hast, muss es nun so sein, dass das Chromosom von Amie stammt und das noir-Gen trägt, und das andere von Escobar das fauve-gen. Du hast also das Fellfarbgen noir _und_ fauve, du bist also Heterozygot. Da du noir bist, schließe ich daraus, das noir-gen in seinem Verhalten gegenüber der Kombination noir-fauve in deinen Chromosomen dominant ist.

Homozygot heißt also, daß beide Genotypen eines bestimmten Merkmals gleich sind, und Heterozygot heißt, daß die beiden Genotypen verschieden sind.

 

Nun, wieso kommt es, daß du Heterozygot bist?

Zunächsteinmal, dein Papa ist fauve. Er sieht von innen also so aus:

Warum deine Geschwister nun 50/50 und deine Nichten 80/20 verteilt sind, liegt daran, wie man die Gene der Eltern überhaupt bekommt und daran, daß es nicht ein Gen sondern Genpaare (am gleichen Gen-ort auf den zusammengehörenden Chromosomen) sind, welche dich dann noir oder fauve erscheinen lassen.

Wie vorhin gesagt, bekommt ein Welpe bei jedem Chromosomenpaar ein Chromosom von der Mutter, und das andere vom Vater. Welche er von den Eltern bekommt, ist zufällig. Ganz vereinfacht funktioniert das so: (Rekombination und die einzelnen Phasen der Meiose lass ich hier aus, Grundlagen der Zytologie liest man in [3] )

Zytologie - Meiose und Befruchtung beim Hund - Dixie vom Wandersmann, briard noir

Ganz oben sehen wir aus dem diploiden (paarweise gleichartigen) Chromosomensatz ein Paar. Links von Mami, rechts von Papi. Nun entstehen bei der Oogenese bzw. Spermatogenese durch Meiose[2][3] Zellen, welche nur noch den einen Teil der Chromosomen enthalten. Sie haben also alle Informationen, aber nur einfach. Das sind die Gameten (Zellen mit haploidem Chromosomensatz). Man kann auch Ovum und Spermium sagen 🙂

Bei der Befruchtung verschmelzen je ein Spermium und ein Ovum zu einer Zelle, die man Zygote (Keimzelle) nennt. Die teilt sich ganz oft und ein Welpe entsteht.

Die Genotypen werden also zufällig an die Nachkommen verteilt. Da der noir Genotyp sich dominant zeigt, bedeutet das, daß deine Mami, um fauve Welpen zu haben, auch das fauve Gen in sich trägt. Ihr Phaenotyp ist noir, sie hat also ein noir Genotyp und einen fauve Genotyp – ist also Heterozygot.

Bei der Paarung mit Papi, der kein noir Gen haben kann (sonst wär er noir), wird nun zufällig entweder das noir oder das fauve Gen von Mami weitergegeben. Drum sind die Welpen 50/50 in der Farbe.

Deine Nichten haben aber 2 noir Eltern. Drum sind viele noir Welpen da. Aber auch 2 fauve sind dabei. Daraus schließen wir ?

Denkpause…

Wuff.

Genau, beide Eltern sind Heterozygot, haben also beide Gene. Hier sind die Wahrscheinlichkeiten dann 75/25 daß man noir aussieht. Ein Bild verdeutlicht das ein wenig besser.

Ein bisschen Mendel’sche Lehre aus dem Schulbuch: [3]

statistische paarungsergebnisse nach mendelscher lehre für fauve und noir briard- Dixie vom Wandersmann, briard noir

a) ist ein (homozygoter) fauve Briard. D.h. Beide Allele (kleine Punkte) sind fauve, damit kommt rezessiv die Fellfarbe fauve (großer Punkt) raus

b) ein homozygoter noir Briard. D.h. Beide Allele sind noir, damit ist der Hund auch noir.

c) ein heterozygoter noir Briard D.h. Ein Allel ist fauve, das andere noir. Das dominante noir setzt sich farbgebend durch und damit ist der Hund auch noir.

 

Verpaaren wir diese 3 Möglichkeiten, passiert statistisch gesehen folgendes:

  1. Paarung von 2 fauve Briard gibt ausschließlich fauve Welpen

  2. Paarung von 2 homozygoten noires gibt ausschließlich homozygote noir Welpen

  3. Paarung von fauve und homozygot noir gibt ausschließlich heterozygote noir Welpen

  4. Paarung von 2 heterozygoten noires gibt 2 heterozygote noires, 1 homozygoter fauve und 1 homozygoter noire Welpe

  5. Paarung von einem heterozygoten noire mit einem fauve ergibt 2 heterozygote noire und 2 (homozygot) fauve Welpen

Natürlich nur, wenn man genügend Welpen hat, um Statistiken zu machen. (Die Wahrscheinlichkeitslehre läßt durchaus zu, daß z.B. im Fall 4 alle Welpen noir sind, nur ist das halt eher selten und gleicht sich mit dem gegenteiligen Fall, daß alle fauve sind, bei großer Anzahl Paarungen und Welpen aus. Auch wirft eine Briarddame nicht nur 4 Welpen.)

Es gibt da dann noch ein paar Sonderfälle (polyploide Chromosome, geschlechtsgebundene Eigenschaften, diverse pathologische, etc.), über die ich hier nicht streiten möchte.

Wesentlich für deine Frage ist abschließend, daß die Eigenschaft noir zu sein, das fauve dominant überdeckt. Ich hoffe, ich konnte dich beruhigen. Obwohl deine Eltern noir und fauve sind, bist du kein Zebra,

 

Woof. Verstanden hab ich immer noch nix, aber ich bin auf jeden Fall froh, daß ich kein Zebra bin.

Außerdem hab ich keine Lust mehr auf dieses Gebabbel. Lass uns doch was einfacheres machen. Komm spielen!

Schach spielen - Dixie vom Wandersmann, briard noir

 

 

* hier gehen die Meinungen auseinander[1], und Zuchtweizen, der Hexaploid ist, will ich eigentlich nicht essen.

 

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Chromosom#Chromosomenzahl

[2] Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch 257. Auflage

[3] Schiebler, Schmidt: Anatomie 5. Auflage

Dieser Artikel ist populärwissenschaftlich und nicht systematisch geprüft. Bitte genießen Sie diese Informationen mit Vorsicht.

 

Für die extrem interessierten:

Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht – Ein Hund hat 2 Stoffe, die seine Fellfarbe bestimmen:

Eumelanin und Phaeomelanin. Eumelanin ist (in Abwesenheit modifizierender Gene) schwarz oder dunkelbraun, Phaeomelanin ist gelblich.

Verschiedene Allele an diversen Loci bestimmen schwarz/braun, Aufhellung, Maske / Muster, Ergrauung etc.

http://www.tenset.co.uk/doggen/indexus.html

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Auch ist vieles in den farbbestimmenden Genen bisher auf Vermutungen und Thesen gestützt, und man lernt auch ständig dazu – z.B. liegt das dominante Schwarz eben nicht auf Locus A sondern auf dem erst  im Jahr 2007 zugeordneten Locus K.

Der Name des Gens geht auf Gregory Barsh zurück, er hat dieses Gen in seiner Arbeit K wie black bezeichnet, nachgewiesen und kurz darauf die auch Aminosäurenkette identifiziert. [Greg Barsh 2007: Linkage and segregation analysis of black and brindle coat color in domestic dogs. Genetics, Vol. 176, 1679-1689, July 2007, Copyright © 2007 doi:10.1534/genetics.107.074237]

Die Erkenntnisse von Barsh stellen die bisherige  Farbgenetik in Bezug auf Hunde ein bisschen auf den Kopf und noch sind im Internet (alte) Seiten zu finden, die die schwarze Farbe fälschlicherweise ausschließlich dem Genlocus A zuordnen.

 

Die Allele am Gen-locus K bestimmen Stand heutigem Wissens, ob noir oder fauve rauskommt. Am Locus K gibt es 3 typen, hier in absteigender Dominanz gelistet:

  • K = solid black, brown or blue (eumelanin pigmentation only) – schwarz

  • Kbr = brindle (on body region that would be phaeomelanin pigmented otherwise) – gescheckt

  • k = expression of agouti alleles that express phaeomelanin possible – fauve wenn auf locus A ein ay/ay Allel ist (angeblich beim Briard immer so, es wurden aber auch at berichtet, die sind dann rehbraun oder fehlfarben, vom VDH nicht anerkannt)

Weiter mit meinen Vermutungen:

Wie hell ein fauve Briard ist, liegt vermutlich beim D-Gen, warum er im Laufe seines Lebens heller und (ab dem Alter von 2 Jahren) wieder dunkler wird, kann ich nicht sagen.

Ein noir Briard kann offensichtlich sich auch im Laufe seines Lebens in Richtung fauve verändern. Herauszufinden, welche Gene er dazu braucht, ist mir momentan zu kompliziert, sicher ein nicht ganz einfaches Wechselspiel der für die Farbgebung interessanten Loci.

Was einen grauen (grise und noir ardonise) wirklich ausmacht, weiß ich nicht sicher. Man sagt, daß ein grau geborener seine Farbe dem Blau-gen (genlocus D, dilution – dD), welches rezessiv das noir bei beiden Farbstoffen aufhellt, verdankt. Der schwarz geborene hingegen ergraut angeblich wegen des Ergrau-Gen (semi-dominangt gG gen-locus G). Gen-locus C (Chinchilla, mit Allel cch) halte ich auch für einen Kandidaten für das Grau sein.

Das wars bis dahin erstmal,

/patrick

Kategorie Wissen | Schlagwort | 15 Kommentare

15 Responses to Neulich hab ich einen großen Fehler gemacht – oder warum ich kein Zebra bin

  1. Emil says:

    Upps, Frauchen qualmt gerade der Kopf. Das hat sie doch sehr an ihre Schulzeit (LK Bio) erinnert … 🙂 Da ist sie doch froh, dass ich fauve bin und auch fauve bleibe. Wir überlegen nur immer, warum ich als einziger im Wurf keine schwarze Maske habe.
    Wuff
    Emil

  2. Anouk says:

    Wow, da hat der Bio-Leistungskurs ja gut angeschlagen 🙂 Sehr interessanter Exkurs in die Vererbungslehre. Wir haben uns das mal ausgedruckt, um es in einer ruhigen Stunde am Kamin zu verstehen 🙂
    Bei uns ist das einfach, wir sind beide fauve und haben beide fauve Eltern. sind also homozygote fauve Briards.
    Wir wären also so oder so kein Zebra geworden…
    einfarbige Grüße, Nouki und Cousteau

  3. Ja, ist ganz schön kompliziert 🙂 Wir sind jedenfalls homozygot fauve und homozygot noir, wobei Frauchen es ein bisschen schade findet, dass der Dojan nicht grau geworden ist 🙂

    Wuffwuff
    Merlin und Dojan

  4. dixie says:

    Emil,
    die Maske wird dominant ueber Allele des Mc1r Gens (frueher Locus E, Extension [Em]) mitbestimmt. Das wird hier toll erklaert:
    http://www.farbgenetik.afghanen.de/Genetik/i_genetik.html
    und hier untersucht: http://jhered.oxfordjournals.org/cgi/content/full/94/1/69

    Kann man mittlerweile auch testen lassen… Was es nicht alles gibt:
    http://healthgene.com/canine/C128_briard.asp
    Die haben aber etwas non-standard nomenklatur fuer die Allele. Aus deren Tabelle geht nicht die Tatsache hervor, dass auch noir Briards eine Maske haben koennen, die man aber nicht sieht 🙂

    gruss,
    patrick + dixie

  5. DJ says:

    Äh ? Jo, alles klar! Äh – Frauchen – kannst du mir das mal erklären ? Ich will auch kein Zebra werden- obwohl ich momentan Tendenz dazu zeige, hier hell, da dunkel und in zwei Wochen umgekehrt.

    Alle Fragen geklärt oder nicht kapiert 🙂

    Zebra-Grüße
    von DJ

  6. Oooh, jetzt erklär mir das doch bitte mal, wenn eine Mama eine Irische Wolfshündin ist und ein Papa ein Pudel von dem ich aber die Farbe nicht weiß. Weiß? Vielleicht? Ich versteh nämlich nicht, warum eine graue IW-Mama und ein wasweißichfarbiger Pudel einen Hund mit Knickohren kriegen kann. Klar! Ich finde meine Ohren ganz toll. Mit welchen Mädchen muss ich spielen, dass ich meine Ohren noch schnell vererbe, bevor ich zu alt werde? Hhhmm, hoffentlich hab ich jetzt verständlich erklärt, was ich will.

    Grübeldne Grüße
    Banjo

  7. Was ich noch sagen wollte: Frauchen hat sich bei dem 4. Foto fast tot gelacht. Sie liegt völlig erschöpft unter dem PC. Darum konnte ich grad mal an die Tasten. 😉

  8. dixie says:

    Huhu Banjo,
    Knickohren sind supersexy und übrigens auch gesund für den Hund 🙂 Ich glaub, jedes Schlappohrmädchen würde auf dich fliegen!

    Wuffwuff,
    /dixie

  9. Nicht schlecht… Ich habe mich kürzlich erst mit einem Artikel „Farbvererbung beim Tibet-Terrier“ herumgeplagt. Um rauszukriegen, ob Habca wohl noch grau wird, oder was ganz anderes… Das ist wirklich ganz schön kompliziert. Ich glaube, wir warten einfach ab.

  10. Hi, Dixie!

    Da hst du Recht, mit dem Fliegen. Sogar die, die sonst alle anzicken wollen mit MIR spielen. Ich war auch noch keiner zu alt. Sie lieben mich alle.

    Sehr selbstsicher
    Banjo

  11. Habca says:

    Huhu Dixie & Rudel,
    wir dachten, das hier könnte Euch interessieren – kam gerade über eine Tibetterrier-Mailingliste:

    Gene controlling dog hair color identified

    STANFORD, Calif., Nov. 6 (UPI) — U.S. researchers have found a gene previously believed to play a role in fighting infection actually determines coat color in dogs.

    Led by genetics Professor Greg Barsh of the Stanford University School of Medicine, the scientists confirmed the long-held suspicion that coat color in dogs is determined by a different genetic mechanism than the one responsible for coat color in other mammals.

    Barsh and his team swabbed the inner cheeks of hundreds of dogs and analyzed the DNA in the resulting samples. They found the gene controlling coat color in dogs makes a protein that had been believed to fight infections, but which actually controls the type of melanin the body produces as well as the amount of cortisol — a chemical important for the adaptation to stress and the regulation of weight.

    One version of the gene produces yellow fur while another version produces black fur. The research team found that all coat colors in dogs are modifications of black and yellow.

    Barsh said the team’s work might have important implications for the development of personalized medicine and individualized treatments based on genetic factors.

    The research appears in the journal Science.

    Copyright 2007 by United Press International. All Rights Reserved.

  12. Hajj says:

    I particularly liked that picture of the dog at the chess table!

  13. Chilli says:

    Mir qualmt der Kopf… 🙂

  14. Hanne says:

    Total klasse!
    Würde ich gern als Einstieg für die Power-Point Bio Thema. Meiose nehmen.
    geht das klar?

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