Mantrailing am Hütewochenende I

Ich hatte bereits erwähnt dass wir an dem Hütewochenende nicht nur Schafe gehütet hatten sondern gleich noch 2 Trails absolviert.

Die Schwierigkeit beim Mantrailing ist geeignete und willige „Opfer“ zu finden, Freiwillige die bereit sind sich suchen zu lassen. Tja, habe mir vorgenommen immer den Mantrailing Rucksack dabei zu haben und einfach zu fragen. Meinem Hund zuliebe!

Trail am 24.04.2010

ca. 10 Uhr, trocken, sonnig, 18 Grad, schwacher Wind aus wechselnder Richtung.

Dixie sollte den dreijährigen Vincent suchen, der unbemerkt mit seiner Mama Annette aus dem geschlossenen Garten verschwunden ist.

Sein Sweatshirt hatte Annette auf den Bistrotisch gelegt.

(Falls wir den alleine verschwundenen Vincent hätten suchen sollen, dann hätte Annette, als Mutter, beim Start dabei sein müssen damit Dixie ihren Individualgeruch ausschliessen kann,

denn sowohl das Kind wie auch das Sweatshirt sind mit ihrem Geruch behaftet)

Nach etwa 10 Minuten hatte ich das Sweatshirt vom Tisch geholt und mit der freien Hand das Geschirr und die Leine aus dem Rucksack ausgepackt.

Sweatshirt auf den Boden gelegt und Dixie angezogen. Sie hatte bereits die Nase ins Sweatshirt gesteckt und fing an, wie üblich voller Aufregung zu tänzeln, ich hatte sie dabei am Geschirr festgehalten.

Leine dran, das Sweatshirt aufgehoben, vor die Nase gehalten und „search“ gesagt – ab ging die Post 🙂

Sie hatte ja schon wärend dem Anlegen des Geschirres die Gelegenheit sich zu orientieren, also machte sie einen kurzen Schlenker Richtung Bistrotisch um dann die Nase tief zu legen und zum Gartentor zu laufen. Man konnte richtig schön sehen wie sie die 10 Minuten alte Spur ( vom Bistrotisch zum Gartentor) aufnimmt und nicht weiter zum Tisch läuft sondern zum Tor. Das finde ich immer wieder Klasse!

Vor dem geschlossenen Tor stehengeblieben, ich habe es geöffnet und Dixie bog auf den Grasweg nach links ab. Das Tempo ist immer krass, also erwähne ich das hier nicht 😉

Nach etwa 40 Meter kreuzte ein asphaltierter Weg, da bog sie rechts ein, lief ca, 20 Meter auf der rechten Seite um dann die Seite zu wechseln, nochmal 20 Meter mit der Nase fast am Boden und dann Ecke links. Traraaaa! Annette saß um die Ecke im Gras mit Vincent zwischen ihren Beinen. Dixie hat Vincent durch kurzes Antippen angezeigt und hüpfte danach vor mir herum um ihre Wurst zu kassieren.

Wie gesagt, sie hatte Vincent angezeigt und Annette ignoriert, das fand ich richtig bemerkenswert und habe mich wie verrückt gefreut, konnte mich kaum noch einkriegen.

Nach dem Belohnungsspiel wurde Wasser getrunken und eine halbe Stunde im Schatten gepennt, danach gings an die Schafe.

Nachlese:

Dixie hat eine richtig gute Suche gemacht.

Ich hatte keine groben Fehler gemacht (diesmal gar keine)

Terrain und Wetterbedingungen waren günstig, dennoch ein schwerer Trail:

– Vincent rannte zuvor durch den ganzen Garten und hielt sich vor dem Verschwinden mehr als 10 Minuten am Bistrotisch auf

– gesuchte Person war ein Kind, in Begleitung seiner Mutter, Geruchsobjekt auch mit dem Geruch der Mutter behaftet

Einer der besten Trails die meine Schnupsi geliefert hat, werde alles daran setzen um ihr dieses Spiel öfter bieten zu können (…auch wildfremde Menschen zu nötigen wenn’s sein muss 🙂 …)

Beim Trail vom Tag darauf war Dixie wie immer gut aber ich war einfach nur schlecht, alle Fehler gemacht die man nur machen kann! Demnächst mehr darüber.

Diana

Kategorie Events, Mantrailing | 4 Kommentare

4 Responses to Mantrailing am Hütewochenende I

  1. Indigo says:

    ohhh meine Dixie Maus…Bussi, Bussi……
    du bist nicht nur hübsch, neeee auch richtig schlau !!!!!
    Ich sag dir, die holen uns noch zur Kripo 😉

    Stubs, Knuff Indi

  2. Hoshi says:

    WOW, du kannst ja sogar Englisch 🙂

    Wüffchen
    Hoshi

  3. Indigo says:

    bin auf dem Weg nach DK meine Schöne.
    Nein…..keine Angst……ich bleib dir treu !!!!!!

    Super Bussi
    Indi

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